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ArtistDer Hampelmann hängt schief im warmen Wind, sein Lächeln als wär’s nur aufgemalt für ein blindes Kind. Die Spieluhr klappert, ein Ton zu tief, ein Ton zu lang, als wüsste sie mehr über mich — und es macht mir bang. Das Riesenrad dreht romantisch, doch die Gondeln sind leer, und jede Umdrehung fühlt sich an wie ein geladenes Gewehr. Die Sonne scheint, alles scheint so verzückend himmelblau fantastisch, doch die Farben wirken vintage, brüchig, fast plastisch. Ein samtig warmer Hauch streift meinen lauf — und irgendwo im Schatten bricht ein Lachen auf: Ja Baby lauf lauf lauf ahhh hahahaha Ein Luftikuss streift knapp an mir vorbei, doch er fühlt sich an wie jemand, der mir folgt — ganz leis. Die Buden flimmern, als wär die Zeit verrutscht, und jedes Licht wirkt wie ein Auge, das mich musternd puscht. Ein Karussellpferd hebt langsam seinen Kopf zu mir, nicht abrupt, — einfach nur zu kontrolliert. Mir rutscht das Herz in die Hose, als wär’s schon halb verkauft, und ich denk nur stumm, fast flehend: „Hätt ich das Ticket nur nie gekauft…“ Da bricht ein Lachen los, tief, verzogen, roh: Ja baby du wolltest es doch so! ah hahahaha Die Wege zittern, als würd der Boden heimlich zählen, und jedes Licht flackert, als wollt es meinen Atem stehlen. Die Spieluhr stottert plötzlich, viel zu nah, viel zu schlimm: dimmmdel… limmm… dimmm… kchhhhh… tik… tik… tik… bumm… eine tickende Zeitbombe steckte drin. Das Riesenrad knarzt, bleibt stehen wie ein Urteil, und irgendwo raschelt’s, fürchte das nächste Unheil. Ein Wind streift meinen Rücken wie ein Griff, und dann hör ich’s wieder, direkt an meinem Ohr: baby ich seh dich ahhhh ach komm hervor ahhahahaha Und dann steh ich da, wo alles begann, zitternd, doch entschlossen — ich zünde diesen Rummel mit ’nem Streichholz an. Die Flammen tanzen. geb der Streichholz Schachtel einen Kuss, ein Funken Freiheit, ein brennender Schluss. Doch selbst im Feuer hör ich die Spieluhr lachen: baby ich werd in deinen Träumen wachen ahahahaha Das Lachen schleicht sich hinter mich her, und flüstert: „Bleib… wir brauchen dich sehr…“ Ich renn, doch der Rummel rennt mit, Lichter jagen mich im Takt meines Schritts. Ahhhh—Hahahahaha—überall im Raum, ein Echo, das kriecht wie ein fiebriger Traum. Ich schrei, doch der Wind trägt’s nicht davon, der Albtraum hat mich längst übernomm.. Muhahahaha — und ich spür genau: Hier komm ich nie mehr raus Ich will hier rauuuuus.... (((no text in image at all)))
https://suno.com/s/9KBJlrxczPhrqm0q
Ich will hier raus - *AmRa* (2026)
A dark and intricate cubist-impressionist painting depicts a surreal and nightmarish carnival theme, with a frightened man, pale and wide-eyed, in the lower-middle section, looking upward and to the right. His face is expressive with fear, and his hair is dark and dishevelled. He wears a muted, dark jacket. Behind him, to the upper right, a carousel with white horses and a red trim is visible, with golden lights illuminating it. Above the carousel, a large, stylized moon with a human face, serene and pensive, dominates the sky. The sky itself is a deep blue and black, with hints of grey and lighter blue, resembling a stormy night.
To the left of the frightened man, a large Ferris wheel is prominently featured, its dark structure contrasting against the blue sky. Below the Ferris wheel, an array of disembodied eyes and faces are embedded within geometric shapes, creating a fragmented and unsettling mosaic. One face, in the lower-left corner, wears a small conical hat. All the eyes are wide and appear to be staring out at the viewer.
Further to the left and slightly above the Ferris wheel, a grinning puppet-like figure, resembling a jester