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ArtistCreate a humorous, highly detailed 4:3 landscape illustration in a realistic-painterly storybook style with soft volumetric lighting. TITLE/CONCEPT: THE UNLUCKY RAVEN (German wordplay: Unglücksrabe). In a picturesque cobblestone village square, an expressive, anthropomorphic jet-black raven with dishevelled feathers, large bewildered eyes and a crooked little bow tie stands in the middle of an absolutely catastrophic chain of slapstick accidents. One foot is stuck in a banana peel, a small overturned bucket has splashed water over his feathers, a broken umbrella is tangled around one wing, and a flowerpot has just fallen onto his head, leaving a slightly crooked flower growing from his feathered crown. His other wing holds a four-leaf clover, but one leaf has fallen off. A black cat watches him from a safe distance with an astonished expression. Behind him, a wobbling ladder has knocked over a market stall, sending apples rolling across the cobblestones, while a tiny rain cloud pours rain exclusively onto the raven despite the beautiful sunny weather everywhere else. The raven must look hilariously unfortunate rather than injured: exaggerated comic misfortune, no blood, no suffering, lively facial expression and charming visual storytelling. Rich textures, cinematic composition, whimsical details, warm village atmosphere, vivid but natural colours, polished illustration quality. No titles, captions, speech bubbles or other text within the scene. Add only a small white unicorn emblem and the exact watermark text 'AI by Unicorngraphics' in the lower-right corner.
Rabanus Pechfeder war der einzige Rabe im Königreich, der beim Schlüpfen aus dem Ei über die eigene Eierschale gestolpert war. Seine Mutter hatte ihm einst versprochen, das Pech werde sich auswachsen. Dreiundzwanzig Jahre später wartete sie noch immer. Über seinem Kopf schwebte seit Kindertagen eine winzige Regenwolke namens Herbert. An diesem Morgen hatte Rabanus beschlossen, sein Leben zu ändern. Er band sich seine beste Fliege um, setzte seinen Glückshut auf und verließ das Haus. Kaum hatte er die Tür geschlossen, fiel ihm ein, dass sein Schlüssel noch drinnen lag. Dann fiel ihm die Tür auf den Fuß. „Zwei kleine Rückschläge“, murmelte er. Herbert ließ es regnen. Ausschließlich auf ihn. Auf dem Marktplatz fand gerade das große Sonnentaler Glücksfest statt. Überall hingen bunte Wimpel, die Händler verkauften Glückskekse, und Bürgermeister Wohlleben hielt eine Rede über die Macht des Optimismus. Rabanus hatte sich vorgenommen, an diesem Tag einen neuen Rekord aufzustellen: vierundzwanzig Stunden ohne Unfall. „Nur ruhig bleiben“, sagte er und setzte einen Fuß vor den anderen. Sein linker Fuß landete auf einer Bananenschale. Der rechte wollte ausweichen, traf einen Eimer, und der Eimer beschloss, sich ihm an den Flügel zu hängen. Ein Schwall Wasser ergoss sich über sein Gefieder. „Herbert“, sagte Rabanus streng, „ich brauche heute wirklich keinen zusätzlichen Regen.“ Die Wolke grollte beleidigt und verdoppelte die Niederschlagsmenge. Ein Windstoß stülpte seinen Regenschirm um. Der Schirm verfing sich in seiner linken Schwinge und zog ihn rückwärts gegen eine Leiter. Die Leiter kippte in einen Apfelstand. Der Apfelstand kippte nicht, was Rabanus für einen Moment als Erfolg wertete. Dann rollten sämtliche Äpfel heraus. Einer traf den Bürgermeister mitten in seinem Satz über die Sicherheit einer glücklichen Gemeinschaft. „... und deshalb“, beendete Wohlleben seine Rede unfreiwillig, „AU!“ Die Menge drehte sich um. Rabanus stand in einer Pfütze, den Eimer am Flügel, die Bananenschale am Fuß und einen Blumentopf auf dem Kopf. Aus dem Topf wuchs eine rosafarbene Blume. „Guten Morgen“, sagte er. Niemand antwortete. Nur eine schwarze Katze auf der Haustreppe riss die Augen auf. Sie hieß Freitag der Dreizehnte und galt als das unglücklichste Tier der Stadt. Neben Rabanus wirkte sie wie eine professionelle Glücksbringerin. „Du schon wieder“, miaute Freitag. „Ich habe heute noch gar nichts gemacht!“ „Das ist ja das Beunruhigende.“ Rabanus versuchte, den Blumentopf abzunehmen. Dabei entdeckte er, dass die Blume fest in seinem Hut steckte. „Vielleicht bringt sie Glück“, sagte er hoffnungsvoll. Ein Marienkäfer landete auf der Blüte, betrachtete ihn und flog rückwärts davon. Da trat Frau Fortuna an ihn heran, die Vorsitzende des Glücksfestkomitees. „Rabanus! Du ruinierst die festliche Stimmung.“ „Ich habe nur einen kleinen Zwischenfall verursacht.“ Hinter ihm brach der Apfelstand endgültig zusammen. „Einen mittleren“, korrigierte er. „Du musst sofort verschwinden!“ Rabanus sah die umherrollenden Äpfel, die erschrockenen Menschen und den Bürgermeister, der einen Apfel aus seinem Kragen zog. „Vielleicht kann ich den Schaden wiedergutmachen.“ „Wie denn?“ „Indem ich Glück verteile!“ Frau Fortuna wurde blass. „Bitte nicht.“ Rabanus gab nicht auf. Beim Kleeblatthändler kaufte er für seine letzten Münzen ein vierblättriges Kleeblatt. „Seht her! Jetzt wendet sich mein Schicksal!“ Prompt fiel ein Blatt ab. Freitag betrachtete das verbliebene Grün. „Herzlichen Glückwunsch. Du hast gerade für ein gewöhnliches Kleeblatt ein Vermögen bezahlt.“ „Es war ein Sonderangebot“, murmelte Rabanus. Der Bürgermeister trat vor, mit einem Verband um den Kopf und einem Apfel in der Tasche. „Genug! Hiermit verbiete ich dir offiziell, am Glücksfest teilzunehmen.“ „Kann man mir Glück gesetzlich verbieten?“ „Bei dir prüfen wir gerade, ob es überhaupt als Glück zählt.“ Rabanus setzte sich traurig auf den Rand des Brunnens. „Ich wollte doch nur einmal nicht der Unglücksrabe sein“, seufzte er. Freitag sprang neben ihn. „Vielleicht versuchst du das Falsche.“ „Soll ich etwa nicht mehr atmen? Das habe ich schon probiert. Ich bekam Schluckauf und löste eine Lawine aus.“ „Nein. Versuch lieber, jemand anderem zu helfen. Und übrigens schuldest du mir für diesen Rat einen Fisch.“ In diesem Augenblick erklang vom anderen Ende des Platzes ein verzweifelter Schrei.Ein kleines Mädchen stand neben dem umgestürzten Apfelstand. Ihr roter Luftballon hatte sich losgerissen und trieb hoch über die Dächer. „Mein Ballon!“, rief sie. Niemand konnte ihn erreichen. Rabanus blickte nach oben. Fliegen konnte er ausgezeichnet, solange er nicht versuchte zu landen. „Ich hole ihn“, sagte er. „Das ist keine gute Idee“, warnte Freitag. „Das weiß ich“, erwiderte Rabanus. „Aber es ist die einzige, die ich habe.“