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ArtistEs war einmal ein Winzer, der hatte einen Weinberg und in seinem Keller einen Stahltank. Der Tank war wüst und leer. Auf dem Weinberg hingen die Weintrauben an den Rebstöcken in der Sonne und reicherten in ihrem Inneren Zucker an. Auf der Oberfläche der Weintrauben hatten sich Sporen von Hefepilzen angeheftet und warteten darauf, dass ihre Zeit des großen Fressens käme. Als die Zeit der Weinlese kam, fuhr der Winzer seine Ernte ein, kelterte die Trauben und füllte den Traubensaft in den großen wüsten und leeren Tank. Dann sprach der Winzer: "Nun lasset uns den Wein schaffen." Die kleinen Hefepilzsporen begannen zu wachsen, sich zu entwickeln, zu knospen und sich zu teilen. "Seid fruchtbar und mehret Euch!", sprach der Winzer, dann ging er zu seiner Winzerin und ließ den Tank alleine. Die Hefepilze fraßen und fraßen soviel Zucker wie sie nur eben bekommen konnten und schieden CO2 und Alkohol aus. Doch der Tank war groß, Saft gab es genug, und für Alle war gesorgt. Die Hefe bildete Klumpen und Cluster. Sie fraß und fraß weiter soviel Zucker wie sie nur eben bekommen konnte. An den Grenzen des Clusters stieß sie manches Mal mit einem anderen Cluster fremder Hefe zusammen, aber Zucker war genug da und so fühlte sich niemand gestört. Allmählich wurde es wärmer im Tank, Blasen stiegen auf, es blubberte, brodelte und gärte. Am Rande des Tankes hielt die Diplom-Hefe eine Versammlung ab und formulierte ein Sitzungsprotokoll, das aber keinen groß interessierte. <Update> Freitags schwänzten die Tochtersprossen jetzt die Schule und forderten, man solle auf die Diplom-Hefe hören. </Update> Im Tank ging es nun munter zu. Alle Hefe schwamm Tag und Nacht nur noch in der Badehose, denn es war sehr warm geworden. Auf dem Boden des Tankes hatte sich eine Schicht von abgestorbener Hefe abgesetzt. Diejenigen, die es bemerkten, waren irritiert, denn der Spaltpilz ist doch unsterblich, hatten sie gehört und vergaßen darum bald wieder, was sie gesehen hatten. Nach zwei Wochen kam der Winzer wieder in den Keller. Im Tank war es nun ruhig geworden. Er warf einen Blick hinein und sprach: "Nun lasset uns den Wein filtern." Modifiers: Studio lighting, cinematic lighting, dynamic lighting, award-winning, fantastic view, 4K 3D, colorful, cinematic post-processing, dreamlike, magical realism, graphic novel, bright, Joan Miró, Vienna School of Fantastic Realism, close-up, watercolor and ink, narrative composition, abstract magical realism, Magical Mystery Tour, psychodrama, ironic, urban, dry, reflective, wax crayons and colored pencils.
A whimsical, cartoon-style digital painting depicts a bustling vineyard and an elaborate wine-fermentation process filled with anthropomorphic yeast cells. On the left, a winemaker in a flat cap and overalls stands outside amidst rows of lush grapevines, holding a glass of red wine up to the light. Grape juice pours from a mechanical press into a large vat. The central focus is a massive, stainless steel fermentation tank with a large, glowing purple observation window. Inside, countless cute, bubbly yeast characters with smiling faces, arms, and legs float and multiply in the bubbling, purplish-red must. Outside the tank, dozens of these same friendly yeast microbes come to life in the cellar: some sit at miniature school desks near a chalkboard reading Sitzungsprotokoll, others wave cheerfully, relax, or dance around the floor. The warm, inviting lighting illuminates the intricate details of the winery, the cartoon microbes, and the rolling vineyard hills in the background.