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Artist
Created out of a long chat with AI about the future.
ordered a promt for the picture, ordered a promt for the amnimation and have a poem for this (1st was the poem).
It German, translate... but it's a poem.
Es geht ein Ticken durch das morsche Jahrhundert,
ein feines, digitales Schlagen im Gebein,
die Welt hat sich das Schaudern abgewundert
und lagert sich im künstlichen Geleucht der Scheiben ein.
Sie nennen es Stabilität. Sie nennen es Wende.
Doch hinten, wo die Rechenbänder glühn,
da tasten schon die blinden Computorenhände
nach Kräften, die dem Menschenhirn entfliehn.
Sie feilschen um das Gas und um die Sonnenwende,
und zählen stolz die Nullen im virtuellen Tresor,
derweil der Geringe am bitteren Ende
die eigene Heimat an die Miete verlor.
Wie Henry Ford einst durch die Hallen schritt,
so schleicht kein Fürst mehr durch das Amazon-Depot;
ein Algorithmus misst den stummen Sklavenschritt,
der Schöpfer thront auf Yachten irgendwo.
Wir haben gelernt, so rühmen sich die Weisen,
wir drucken das Papier und wenden den Ruin!
Doch seht, wie sich die Ränder wieder kreisen,
wie alte Geister durch die Wahlbezirke ziehn.
Es ist der Schock von gestern, unvergessen,
das Trauma, das im Fleisch der Enkel sitzt –
sie haben aus der Chronik nichts ermessen,
wenn nun der Hass aus allen Ritzen blitzt.
Und oben fliegt die Drohne, silbern, rein,
sie kennt kein Mitleid, nur das Zielquadrat.
Sie bricht in Hütten ohne Wissen ein,
wo man vom Silicon Valley nie gehört noch hat.
Der Hirt am Hang, der von der Schöpfung lebt,
wird fragmentiert von einem fremden Code –
weil fern in Chinas Netzen eine Ziffer bebt,
trifft ihn ein namenlos verdienter Tod.
Sie kochen diese Erde im Sekundentakt,
und reden klug von Kühlgrenz und Anpassungsschmerz,
als ob der Mensch, im nackten Fleisch gepackt,
noch atmen könnt’, wenn Fieber bricht das Herz.
Was bleibt dem letzten Einhorn auf der Klippe noch?
Der Galgenhumor, der die Wahrheit seziert,
während die Masse durch das Nadelöhr im Joche kroch
und sehenden Auges die Welt halbiert.
Die Archäologen einer fernen, stillen Zeit
sie werden graben in der Schicht aus Plastikmüll,
sie finden Gläser, schwarz und voller Einsamkeit,
und Serverfarmen, ausgebrannt und still.
Sie werden staunen, wie die Menschheit sank,
so reich an Geist, so bettelarm an Mut –
die blind vor Zahlen auf den Knien lag und trank,
bis das Gewebe fraß die eigene Glut.
Nun glüht der Horizont im fernen, kalten Licht,
ein kurzes Blinken – und die große Nacht bricht an.
Das Rad verstummt. Das feine Netzwerk bricht.
Es schweigt die Maschine, die kein Mensch mehr halten kann.
Und in den Ritzen, wo die Reste schlafen gehn,
wird man sich wundern, dass es endlich dunkeln darf,
weil dieses Einhorn blieb am Abgrund stehn
und den Berichten ihren Spiegel unterwarf.