Comments
Loading Dream Comments...
You must be logged in to write a comment - Log In
Create an impressionistic painting of the moment - in the Act Second, Scene 2, of Die Walküre Opera - Wotan woefully and with rage sings: Ich berührte Alberichs Ring, gierig hielt ich das Gold! Der Fluch, den ich floh, nicht flieht er nun mich: Was ich liebe, muß ich verlassen, morden wen je ich minne, trügend verrathen, wer mir traut! (Wotans Gebärde geht aus dem Ausdruck des furcht barsten Schmerzes zu dem der Verzweiflung über.) Fahre denn hin, herrische Pracht, göttlichen Prunkes prahlende Schmach! Zusammen breche was ich gebaut! Auf geb' ich mein Werk; nur Eines will ich noch: das Ende, das Ende! (Er hält sinnend ein.) Und für das Ende sorgt Alberich; jetzt versteh' ich den stummen Sinn des wilden Wortes der Wala: wenn der Liebe finstrer Feind zürnend zeugt einen Sohn, der Selgen Ende säumt dann nicht. Vom Niblung jüngst vernahm ich die Mähr', daß ein Weib der Zwerg bewältigt, dess' Gunst Gold ihm erzwang: Des Hasses Frucht hegt eine Frau; des Neides Kraft kreiß't ihr im Schooß; das Wunder gelang dem Liebelosen; doch der in Lieb' ich freite, den Freien, erlang' ich mir nicht. (mit bittrem Grimm sich aufrichtend) So nimm, meinen Segen, Niblungen Sohn! Was tief mich ekelt, dir geb' ich's zum Erbe, der Gottheit nichtigen Glanz: zernage ihn gierig dein Neid!
Homage to this section of the Act II, Scene 2 of Die Walküre of Richard Wagner, where Wotan woefully and with rage complains being forced to destroy its own creation, foreshadowing the end of the Gods.
Music at https://www.youtube.com/watch?v=2_lKiNc2JIY and
https://www.youtube.com/watch?v=CLl81xISLjA