Die Bibliothek unter den alten Bäumen – Das Buch, das niemals fertig wurde

74
2
  • Unicorngraphics's avatar Artist
    Unicorngra...
  • DDG Model
    Nano Banana 2
  • Mode
    Pro
  • Access
    Public
  • Created
    16h ago
  • Try

Prompt

Create a new 4:3 storybook scene based on the supplied reference image. Keep the same friendly raccoon librarian, the same little green frog and the same beautiful woodland library beneath the ancient trees. Keep the same colorful illustrated style, warm lanterns, bookshelves, giant tree roots, ferns, mushrooms and magical forest atmosphere. Show the raccoon and frog together at a wooden table. A large green book lies open on the table. The little frog is writing a story in the book with a pencil while the raccoon happily watches. Several friendly woodland visitors have gathered around the table: a hedgehog, a squirrel, two little mice, a snail, a woodpecker and an owl. They are interested in the book and are waiting for their turn to add their own stories and drawings. Some pages show cheerful little drawings, leaves and simple handwritten notes. Warm, cozy and joyful forest-library scene, detailed fantasy storybook illustration, soft magical lighting, expressive friendly animals, rich woodland details. Landscape 4:3. Small white unicorn logo with “AI by Unicorngraphics” in the bottom-right corner.

More about Die Bibliothek unter den alten Bäumen – Das Buch, das niemals fertig wurde

Die Bibliothek unter den alten Bäumen – Das Buch, das niemals fertig wurde
Der Waschbär sah den kleinen grünen Frosch eine Weile nachdenklich an. Dann drehte er sich um und verschwand zwischen zwei besonders hohen Regalen. Kurz darauf kam er zurück und schleppte ein dickes, dunkelgrünes Buch hinter sich her. Auf seinem Einband stand kein Titel. „Was ist das?“, fragte der Frosch. „Das“, sagte der Waschbär und pustete eine dünne Staubschicht vom Einband, „ist möglicherweise das wichtigste Buch dieser Bibliothek.“ Er legte es auf einen niedrigen Tisch und schlug es auf. Die ersten Seiten waren dicht beschrieben. Es gab Geschichten über einen Dachs, der während eines Gewitters drei verirrte Mäuse aufgenommen hatte, über eine Eule, die behauptete, einmal den Mond hinter einem Berg verschwinden gesehen zu haben, und über einen Maulwurf, der unter einer alten Buche eine Tür gefunden hatte, die nirgendwohin führte. Dazwischen klebten gepresste Blätter, Federn und kleine Zeichnungen. Doch ungefähr in der Mitte des Buches hörte alles auf. Die restlichen Seiten waren vollkommen leer. „Warum hat niemand weitergeschrieben?“, fragte der Frosch. Der Waschbär setzte seine Brille ab und putzte sie nachdenklich. „Weil ich bisher dachte, eine Bibliothek müsse aus fertigen Büchern bestehen.“ – „Und jetzt?“ – „Jetzt glaube ich, dass das Unsinn war.“ Er schob das Buch zu dem Frosch. „Du suchst ein Buch über gewöhnliche kleine grüne Frösche. Offenbar besitzen wir keines.“ Der Frosch nickte traurig. „Dann müssen wir eines anfangen.“ Der Frosch starrte ihn an. „Ich?“ – „Kennst du einen gewöhnlichen kleinen grünen Frosch besser als dich selbst?“ Das musste der Frosch verneinen. Also kletterte er auf den winzigen Stuhl, nahm den viel zu langen Bleistift in beide Vorderfüße und begann zu schreiben. Sein erster Satz lautete: „Ich bin ein kleiner grüner Frosch, und bis heute Morgen dachte ich, dass an mir nichts Besonderes sei.“ Danach dachte er lange nach. Dann schrieb er weiter. Er erzählte vom Teich, an dem er geboren worden war, von seinem ersten Sprung auf ein Seerosenblatt und von dem Tag, an dem er sich vor einem Käfer erschreckt hatte, obwohl der Käfer kleiner gewesen war als sein eigener Fuß. Der Waschbär las über seine Schulter. „Ausgezeichnet.“ – „Wirklich?“ – „Besonders die Sache mit dem Käfer.“ Noch bevor der Frosch seine Seite beendet hatte, kamen die ersten Besucher neugierig näher. Ein Igel wollte wissen, was sie machten. „Wir schreiben ein Buch“, erklärte der Frosch. „Darf ich auch?“ Natürlich durfte er. Der Igel schrieb über den Winter unter einem Laubhaufen und setzte darunter einen Pfotenabdruck, weil er fand, dass jede ordentliche Geschichte eine Unterschrift brauchte. Eine Schnecke erzählte von einer Reise über einen Waldweg, für die sie drei Tage gebraucht hatte. Da sie zum Schreiben beinahe ebenso lange brauchte, diktierte sie dem Waschbären den größten Teil davon.

Comments


Loading Dream Comments...

Discover more dreams from this artist